Anmerkungen Kapitel II

Kapi­tel I: Was kön­nen wir wis­sen? Was kön­nen wir erken­nen?

Kapi­tel II: Raum und Zeit: Unbe­greif­lich in Dimen­si­on und Wesen

Kapi­tel III: Natur­wis­sen­schaft, Reli­gi­on und mensch­li­ches Selbst­ver­ständ­nis

Kapi­tel IV: Schuld, Süh­ne, Glau­be und die Illu­si­on von der Wil­lens­frei­heit

Kapi­tel V: Nach­den­ken über Gott, Got­tes­glau­ben und Moral

Kapi­tel VI: End­gül­ti­ger Abschied von Chris­ten­tum und Kir­che

Kapi­tel VII: Über­le­gun­gen zu einem alter­na­ti­ven Welt- und Men­schen­bild

Kapi­tel VIII: Mein »Cre­do«

Raum und Zeit: Unbegreiflich in Dimension und Wesen

1 Wer­te aus Joa­chim Her­mann: Das gros­se Lexi­kon der Astro­no­mie. Ber­tels­mann Lexi­kon Ver­lag GmbH, Güters­loh 1996.

2 »Kos­mos: Zehn­mal mehr Gala­xi­en als gedacht – Das Uni­ver­sum umfasst zwei Bil­lio­nen Gala­xi­en – min­des­tens«. Inter­net-Wis­sens­ma­ga­zin www.scinexx.de 14.10.2016:
www.scinexx.de/wissen-aktuell-20726–2016-10–14.html

3 Mathe­ma­ti­ker lie­ben die Bequem­lich­keit. Sie haben des­halb für ganz gro­ße und ganz klei­ne Zah­len, die man sonst mit sehr vie­len Nul­len schrei­ben müss­te, die sog. Expo­nen­ti­al­dar­stel­lung ein­ge­führt. Sie kommt fol­gen­der­ma­ßen zustan­de:

100=10·10=102
1.000=10·10·10=103
10.000=10·10·10·10=104
100.000=10·10·10·10·10=105
1.000.000.000=10·10·10·10·10·10·10·10·10=109 usw.

Die hoch­ge­stell­te Zahl gibt also an, wie vie­le Nul­len an die Eins ange­hängt wer­den müs­sen, wenn man die kon­ven­tio­nel­le Schreib­wei­se benut­zen möch­te. 4,6 Mil­li­ar­den z. B. wür­de man also in kon­ven­tio­nel­ler Schreib­wei­se wie folgt dar­stel­len:

4.600.000.000 = 4,6 · 1.000.000.000 = 4,6 · 109 in Expo­nen­ti­al­schreib­wei­se.

Klei­ne Zah­len wer­den wie folgt geschrie­ben:

0,1=1•10-1=10-1(Ein Zehn­tel)
0,01=1·10-2=10-2(Ein Hun­derts­tel)
0,001=1·10-3=10-3(Ein Tau­sends­tel)
0,0001=1·10-4=10-4usw.

Die hoch­ge­stell­te Zahl minus Eins gibt also die Anzahl der Nul­len nach dem Kom­ma an. Zum Bei­spiel wird die in kon­ven­tio­nel­ler Schreib­wei­se dar­ge­stell­te Zahl 0,00452 = 4,52 · 0,001 in Expo­nen­ti­al­dar­stel­lung wie folgt geschrie­ben: 4,52 · 10-3

4 Wer­te aus: Brock­haus Natur­wis­sen­schaft und Tech­nik, Bän­de 1 bis 3. Biblio­gra­phi­sches Insti­tut & F. A. Brock­haus AG Mann­heim, Hei­del­berg 2003.

5 Das fol­gen­de Video »Die kos­mi­sche Ein­tags­flie­ge – Geschich­te unse­res Uni­ver­sums« bie­tet eine infor­ma­ti­ons­rei­che, gut auf­be­rei­te­te Geschich­te des Uni­ver­sums, ein­schließ­lich der Kul­tur­ge­schich­te unse­res Pla­ne­ten:
www.youtube.com/watch?v=srVy1z4DKjc

6 Mar­tin Rees: Unse­re letz­te Stun­de – War­um die moder­ne Natur­wis­sen­schaft das Über­le­ben der Mensch­heit bedroht. Ber­tels­mann Ver­lag, Mün­chen 2003, 221 S., hier S. 196.

7 Bri­an Gree­ne ist Pro­fes­sor für Mathe­ma­tik und Phy­sik an der Colum­bia Uni­ver­si­tät in New York. Er gilt der­zeit als einer der füh­ren­den For­scher auf dem Gebiet der theo­re­ti­schen Phy­sik. Einer brei­ten Öffent­lich­keit wur­de er bekannt durch sei­ne Bücher »Das ele­gan­te Uni­ver­sum« und »Der Stoff, aus dem der Kos­mos ist«.

8 Aus­füh­run­gen hier­zu z. B. in dem Lehr­buch »Phy­sik – Gym­na­sia­le Ober­stu­fe«, hrsg. von Lothar Mey­er und Gerd-Diet­rich Schmidt, Pae­tec Gesell­schaft für Bil­dung und Tech­nik, Ber­lin 2003; 584 S.; hier Sei­te 540.
Sie­he das dazu auch ange­bo­te­ne Inter­net-Schü­ler­le­xi­kon:
www.schuelerlexikon.de

9 Spie­gel-Gespräch »War­um ist nicht nichts?« mit dem Phy­si­ker Bri­an Gree­ne über die Zer­split­te­rung des Raums, das Wesen der Zeit und die Geburt des Uni­ver­sums aus einem unvor­stell­bar win­zi­gen Korn. »Der Spie­gel« 39/2004, sie­he Spie­gel-Archiv. (Alle älte­ren Spie­gel-Aus­ga­ben sind kos­ten­los im Spie­gel-Archiv nach­les­bar.)

10 Ste­phen W. Haw­king: Eine kur­ze Geschich­te der Zeit – Die Suche nach der Urkraft des Uni­ver­sums. Rowohlt Ver­lag, Rein­bek bei Ham­burg 1988. Sie­he dort unter dem Stich­wort »Kei­ne-Gren­zen-Bedin­gung«.

11 Wochen­zeit­schrift »Die Zeit«, Nr. 30, 1998.

12 Wochen­zeit­schrift »Die Zeit«, Nr. 9, 2005, Son­der­bei­la­ge, erschie­nen anläss­lich des Ein­stein-Jahrs.

13 Craig Cal­len­der: Ist Zeit eine Illu­si­on? In: Spek­trum der Wis­sen­schaft, 2010, Heft 10, S. 33–39.

Kapi­tel III »

Quel­le die­ser Anmer­kun­gen:
www.warum-ich-kein-christ-sein-will.de Menü­punkt Buch › Anmer­kun­gen